30. Bluesnacht – mit dabei sind auch Meena Cryle & The Chris Fillmore Band

meena-cryle

Meena Cryle by Toni-Schönhofer

Meena Cryle & The Chris Fillmore Band spielen bei der 30. Idar-Obersteiner Bluesnacht am 26. November 2016, den zweiten Set, nach dem Auftritt der schwarzen Blueslegende John Primer

Für jeden Bluesmusiker ist die Einladung zur „International Blues Challenge“ (Memphis, Tennessee USA) eine Ehre. Beim mittlerweile 29. Blues Challenge war nun erstmalig eine österreichische Band vertreten: Meena Cryle & The Chris Filmore Band. Die quirlige Sängerin und Gitarristin verzauberte mit ihrer Band schon am ersten Abend im legendären „Daisy Theatre“ eine fachkundige Jury – erntete standing ovations vor ausverkauftem Haus. Nach einem mehrtägigen Musikmarathon, verfehlten sie den Aufstieg ins Finale um gerade mal zwei Punkte. Was kann sich eine junge Musikerin und ihre Band mehr wünschen, als in der Heimat des Blues derartige Erfolge zu feiern.

Meena wurde 1977 in einem kleinen Dorf in Oberösterreich geboren. Mit fünfzehn Jahren gründete sie gemeinsam mit Gitarrist Chris Filmore ihre erste Band. „My mother she told me every day I should be strong“, singt Meena Cryle im Opener ihrer aktuellen CD „Feel Me“. Diesen Rat hat sie sich zu Herzen genommen und erzählt: „Immer wenn mich etwas besonders bewegt, setze ich mich hin, greife zur Gitarre und singe“. Meena Cryle’s Roots-Kosmos ist breit gefächert, doch wurzelt stets im Blues.

Gitarrist Chris Fillmore ist für das Gesamtkonzept weit mehr als ein unterstützendes Bandmitglied. Er ist vielmehr der zentrale Anker, von welchem aus die Sängerin ihre Explorationen durchführt, um wieder gesichert zurück zu kehren. Cryle und Fillmore (2013 Amadeus nominiert) bilden ein Gespann, das in dieser Intensität im gegenwärtigen Blues nicht all zu oft zu finden sein dürfte. Angetrieben von einer unglaublichen Energie und Leidenschaft fließt jede Emotion der Musiker ungefiltert in ihre Songs. Dafür wurden sie schon 2011 in Berlin zu einer der besten europäischen Bluesbands gekürt. Auf der Bühne gleicht Meena einem Power-Paket, saugt Emotionen auf, gibt Energie ab. Ihre kraftvolle Stimme dringt aus ungeahnten Tiefen, begleitet von einer Band die perfekt interagiert und so den Blues Teppich für ihre Sängerin ausbreitet.
Meena Cryle und Chris Fillmore bilden ein Gespann, das in dieser Intensität im gegenwärtigen Musikbusiness nicht allzu oft zu finden sein dürfte.
Bei beiden merkt man, dass Musikalität, Gefühl, Seele und Genre keine Frage der Herkunft sind, sondern aus dem Ich wachsen, wenn dieses kompromisslos von der Leine gelassen wird. Kompromisslos ist auch ihr Songwriting, sie bedienen sich so einiger Genres, reihen sie aneinander, nehmen raus was ihnen gefällt und es entsteht etwas vollkommen Eigenständiges, das noch dazu von ihrem außergewöhnlichen musikalischem Talent beseelt wird.
Und weil man dem Blues nachsagt, er sei bodenständig, erdig und leidenschaftlich, findet man die drei Alben („Try me“, „Feel me“, „Tell me“) von Meena Cryle and The Chris Fillmore Band auch im Bluesregal, wobei in diesen beiden Musikern noch etwas anderes schlummert, etwas das tiefer ist als die Nacht finster. Das zeigen sie auch in der ungewöhnlichen Leidenschaft bei dem was sie auf der Bühne abliefern – beide sind Künstler die einfach ganz genau wissen was sie tun, weil sie vollkommen bei sich sind.
Wer auf Americana Musik steht, John Lee Hooker und Stevie Ray Vaughan Alben im Regal stehen hat und auf Tom Waits oder Janis Joplin abfährt, der sollte es auf keinen Fall verpassen, Meena Cryle und Chris Fillmore live auf der Bühne zu erleben: sie liefern die perfekte Mischung aus Vintage Sound, zeitgemäßer Interpretation und unglaublicher Spielfreude.

„Es gibt einen Unterschied zwischen denen, die nur singen, und denen, die in sich und mit ihrer Stimme eine Euphorie erzeugen. Meena ist nicht nur eine Stimme, deren Wirkung Hoffnung gibt, weil sie ohne Firlefanz serviert wird, sondern auch eine Kraft, die von ganz tief drinnen kommt, intensiv und emotional“ read more: Review Manfred Horak Kulturwoche

„Hinter der rauen Anmutung ihres zwischen Soul und Blues wandelnden Sounds,verbergen sich Sehnsucht und Hingabe, Trauer und Extase.“ -die Presse-

„Mit Künstlerinnen wie Meena muss sich niemand um die Zukunft des Blues Gedanken machen.“ -Bluesnews-

Karten im VVK, bei ticket regional und allen bekannten Vorverkaufsstellen oder direkt bei Blue Note e.V:  udhochreuther@gmx.de

Advertisements

Veröffentlicht 24. November 2016 von julia in Allgemein